Internationale Sommerschule über "Komplexe Plasmen"

22.01.2015

Kieler Plasmaphysiker veranstalteten internationale Sommerschule in New York. 

Internationale Sommerschule in New York Vom 30. Juli bis 8. August fand in Hoboken bei New York eine internationale Sommerschule über "Komplexe Plasmen" statt. Ziel war es, Studenten und Doktoranden aus Deutschland und den USA mit neuen Entwicklungen und Forschungsergebnissen in der Plasmaphysik vertraut zu machen, wie sie insbesondere im Sonderforschungsbereich Transregio 24 der Deutschen Forschungsgemeinschaft von Kieler und Greifswalder Kollegen erzielt werden. Zu den Themen zählten neue Entwicklungen in der Magnetfusion, bei Laserplasmen, bei staubigen Plasmen und Quantenplasmen, die Wechselwirkung von Plasmen mit Festkörperoberflächen, chemische Reaktionen im Plasma oder kontrolliertes Wachstum von Nanopartikeln in Plasmen, sowie moderne technologische Anwendungen wie neue Lichtquellen, Materialbeschichtung und Mikroentladungen. Unter den 60 Teilnehmern aus 9 Ländern waren 40 aus den USA sowie 12 Kieler Nachwuchs-Wissenschaftler der Sektion Physik (8 Doktoranden und 4 Studenten). Organisiert wurde die Schule von den Kieler Professoren Michael Bonitz und Holger Kersten gemeinsam mit Plasmaphysikern aus verschiedenen Hochschulen in New York und Umbebung. Das Photo zeigt die Teilnehmer der Sommerschule am Castle Point on Hudson auf dem Campus des Stevens Institute of Technology, vor der Skyline von Lower Manhattan.