März 2009

22.01.2015

Die Deutsche Gesellschaft für Plasmatechnologie (DGPT) hat Prof. Holger Kersten zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Kersten wurde auf der 14. Plasmatechnologietagung (PT-14), die vom 02.-04.03.2009 in Wuppertal stattfand, gewählt. Er übernimmt damit den Vorsitz von Prof. U. Schumacher (Univ. Stuttgart), der die Geschicke der DGPT in den vergangenen vier Jahren führte.

Die Plasmatechnik stellt eine Querschnittstechnologie dar, ohne die viele wichtige Herstellungsverfahren und Produkte der modernen Technik von der Mikroelektronik über die Beleuchtungstechnik bis hin zur Automobiltechnik nicht denkbar wären. Auch neue Ansätze von der Medizintechnik zu neuartigen Drug-Delivery-Systemen sind mit plasmatechnischen Verfahren möglich. Dennoch bedingt genau diese breite Aufstellung der Plasmatchnologie den Nachteil, dass in vielen Produkten und Verfahren die Plasmatechnik nach außen hin nicht sichtbar ist.

Aus diesem Grunde ist es das Bestreben der Deutschen Gesellschaft für Plasmatechnologie (DGPT), die Querschnittseigenschaften der Plasmatechnik bekannt zu machen. Zu diesem Zwecke sollen die derzeit zu wenig sichtbaren Einzelaktivitäten vieler engagierter, über ganz Deutschland verteilter Gruppen durch die DGPT gebündelt und unterstützt werden. Die Hauptaufgabe der DGPT ist die Förderung der nationalen aber auch der internationalen Plasmatechnologie. Zu diesem Zwecke soll die DGPT insbesondere:

  • den Austausch zwischen den Mitgliedern fördern
  • Kontakte mit in- und ausländischen Organisationen und Kollegen aufnehmen und pflegen
  • Tagungen und Seminare organisieren
  • die Plasmatechnik in der breiten Öffentlichkeit bekannt machen
  • die Plasmatechnik gegenüber Behörden und weiteren Organisationen vertreten
  • und vor allem die Ausbildung zur Plasmatechnik befördern und durch Lehrangebote unterstützen.

  • Als eine der nächsten Aktivitäten wird die Frühjahrstagung des AK Plasma am 25.-26.05.2009 an der CAU stattfinden.