Mission zum Mars

21.01.2015

Physiker der Uni Kiel entwickeln Sensor, der kosmische Strahlung messen soll. Wenn es auf einem Planeten schon einmal Leben gegeben hat, dann auf dem Mars. So lautet eine weit verbreitete Meinung auch unter Wissenschaftlern, weil hier bereits Wasser nachgewiesen wurde. Dieser Theorie will die unbemannte Mission ExoMars der Europäischen Weltraumagentur ESA jetzt nachgehen, die 2013 starten und 2015 auf dem Planeten landen soll. Für die Mission entwickelt die Abteilung Extraterrestrische Physik des IEAP einen Sensorkopf, der auf der Marsoberfläche kosmische Strahlung misst. Neben einem mobilen Rover, der die geochemischen Bedingungen auf dem Mars aufnimmt, plant die ESA eine stationäre geophysikalische Umweltstation, die über längere Zeit die Umweltparameter misst. Hier kommt dann der Kieler Sensorkopf zum Einsatz, nämlich im Instrument IRAS, Ionizing Radiation Sensor. Dieses soll die kosmische Strahlung messen, die mit der dünnen Marsatmosphäre wechselwirkt und so an der Marsoberfläche die Astronauten belastet.