Austauschprogramme |
|
Ein Großteil der Studenten geht über
das SOKRATES/ERASMUS-Programm (European Community Action Scheme for the
Mobility of University Student) ins Ausland. ERASMUS ist ein
Teilprogramm von Sokrates und derzeit das größte
Mobilitätsprogramm der EU. Wegen der großen Erfahrung und
Verbreitung von Erasmus gestaltet sich der bürokratische Aufwand
bei diesem Programm meist geringer als bei Alternativen. Außerdem
ist im ERASMUS-Programm meist eine finanzielle Unterstützung
enthalten. Der Austausch über ERASMUS ist allerdings nur innerhalb
der EU und einigen anderen europäischen Ländern, die am
Erasmus-Programm beteiligt sind, möglich und Anzahl und
Auswahlmöglichkeiten der Austauschplätze sind begrenzt.
|
![]() |
Die CAU vergibt im Rahmen des Direktaustauschprogrammes Stipendien
an Hochschulen verschiedener Länder, auf welche mittels Plakat aufmerksam
gemacht wird. Die genauen Stipendienkonditionen und das Bewerbungsverfahren
werden während der dafür vorgesehenen Informationsveranstaltung erläutert.
|
Der DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst) bietet ein umfangreiches Angebot an Programmen verschiedener Leistungen für zahlreiche Länder an, welche allerdings meist keine Studienplatzvergabe beinhalten. Die offizielle Seite zum Auslandsstudium vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst gibt einen Überblick der verschiedenen Programme und Förderungen:
|
|
Für USA-Aufenthalte empfiehlt sich das Fulbright-Studienstipendium, welches neben der Studienplatzvergabe die Studiengebühren in den USA übernimmt sowie die Lebenshaltungskosten teilweise oder komplett finanziert.
|
![]() |
Neben den unterschiedlichen Austauschprogrammen besteht auch die Möglichkeit,
sich individuell an einer ausländischen Hochschule zu bewerben.
Das bietet freie Gastland- und Hochschulwahl. Allerdings ist der Aufwand oft
höher, da die von den jeweiligen Hochschulen festgelegten Zulassungsbedingungen
erfüllt werden müssen. Teilweise ist ein Sprachnachweis oder die Übersetzung
der bisherigen Studienleistungen in die jeweilige Landessprache des Gastlandes
erforderlich, was zusätzlichen finanziellen und organisatorischen Aufwand
bedeutet.
Bei einem selbst organisierten Auslandsaufenthalt werden außerdem keine
Mehrkosten gedeckt, die dieser eventuell fordert.
Wer auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist, kann sich aber parallel
um ein Stipendium, Auslands-BAFöG oder einen Bildungskredit kümmern
(siehe weiter unten).
Eine andere Möglichkeit, während des Studiums ins Ausland
zu gehen ist über privat organisierte Stipendien, die von verschiedenen
Organisationen und Stiftungen vergeben werden. Die Stipendien beinhalten meist
eine finanzielle Förderung, die je nach Art Sprachkurse, Reisekosten, Studiengebühren
oder Aufenthaltskosten übernimmt. Einige Förderorganisationen bieten
neben der finanziellen Unterstützung auch ideelle Förderung oder verfügen
über internationale Netzwerke und bieten daher auch Hilfe direkt im Ausland
an. Eine Studienplatzvergabe ist hier jedoch meist nicht inbegriffen und es
ist diesbezüglich Eigeninitiative gefragt.
Deutsche Studierende können für ein Studium im Ausland Ausbildungsförderung erhalten. Neben dem BAföG kann auch ein Bildungskredit Auslandsaufenthalte beim Bundesverwaltungsamt beantragt werden, wenn die Hochschule bescheinigt, dass daraus erbrachte Leistungen auf das Studium angerechnet werden können.